Zum Einen ist Abseits „wenn der Schiri pfeift“, zum Anderen sollte wirklich ein unfairer Vorteil vorliegen. Nicht die 2 Zentimeter über die kalibrierte Linie hinausragende rechte Ferse des zurückeilenden Angreifers sollte für eine Abseitsstellung maßgeblich sein, sondern eine Auslegung gelten, die auf den Vorteil des näher an der gegnerischen Torlinie als die Gegenspieler Seins abstellt. Anders ist das im Amateurfußball auch nicht umsetzbar.
Schwalben und andere Betrugsversuche sollten härter bestraft werden – auch durch langfristige Sperren – , um diese Vergehen langfristig aussterben zu lassen.
Bei Verletzungen durch rohes Spiel kann man über die früher z.B. in Spanien angewandte Regelung, den Verursacher mindestens so lange zu sperren, bis der verletzte Spieler wieder auflaufen kann, aus dem Verkehr zu ziehen, nachdenken.
Tätlichkeiten gehören hart bestraft, egal gegen wen sie verübt werden. Die Schiedsrichter müssen einen besonderen Schutz genießen, sonst finden sich im Jugend- und Amateurfußball irgendwann nicht mehr genügend Spielleiter. Der Heimverein ist verantwortlich für die Sicherheit aller und muss die Aufgabe der Schutzfunktion wirklich wahrnehmen.